Corona Schutzimpfung

Häufige Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung im Landkreis Donau-Ries



Im Folgenden finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um die Corona-Schutzimpfung. Die Informationen und Inhalte wurden mit größtmöglicher Sorgfalt recherchiert und zusammengefasst. Wir sind bemüht, diese Informationen aktuell, inhaltlich korrekt und vollständig darzustellen. Eine Gewähr und Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann dennoch nicht übernommen werden.

Fragen zur Corona-Impfempfehlung:

Ich hatte Corona. Sollte ich mich dennoch impfen lassen?

In der #Impfwissen-Reihe der Bundesregierung erklärt Professorin Ulrike Protzer von der TU München und dem Helmholtz Zentrum München, warum es trotz bereits durchgemachter Covid-19-Erkrankung sinnvoll ist, sich impfen zu lassen.

 

Hier www.bundesregierung.de finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Warum sollte ich mich gegen COVID-19 impfen lassen?

Eine Impfung gegen Corona trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

 

COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere. Es können Infektionen ohne Symptome, mit schwachen Symptomen oder mit schweren Symptomen auftreten. Ein Teil der COVID-19 Patienten hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt. Da das Virus auch durch Personen, die keinerlei Symptome aufweisen, übertragen werden kann und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet es sich schnell aus.

Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden. Wie bei jeder Impfung können auch nach einer Corona-Schutzimpfung Impfreaktionen auftreten. Der Nutzen einer Impfung überwiegt jedoch bei weitem die Risiken.

Quelle: Robert Koch Institut (Abrufdatum: 16.02.2021)

Ist die Impfung verpflichtend?

Nein. Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 16.02.2021)

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?
Aktuelle Zahlen zu durchgeführten Impfungen veröffentlicht das RKI jeden Tag unter RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung.

Fragen zur Impfreihenfolge:

Was bedeutet die Aufhebung der Impfpriorisierung?

In den ersten Monaten der Impfkampagne wurde nach Priorisierungsgruppen geimpft, um so Menschen, die ein besonders hohes Risiko einer schweren, möglicherweise tödlichen COVID-19-Erkrankung hatten, zuerst zu schützen. Bereits deutlich mehr als 45 Prozent der Menschen in Deutschland haben eine Erstimpfung und mehr als 20 Prozent der Personen sogar schon die Zweitimpfung bzw. den vollen Impfschutz erhalten. Um das Voranschreiten der Nationalen Impfkampagne weiter zu unterstützen, wurde am 7. Juni 2021 die ursprünglich festgelegte Impfreihenfolge aufgehoben. Das heißt, jeder kann - ungeachtet des Alters, des Gesundheitszustands oder des Berufs – einen Impftermin vereinbaren.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium (Abrufdatum: 05.07.2021)

 

Kann ich mich nach der Aufhebung der Impfpriorisierung direkt bei meiner Hausärztin oder meinem Hausarzt melden und einen Termin vereinbaren?

Dies ist mit der Auflösung der Priorisierung möglich, ja.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 05.07.2021)

Ich habe bereits einen Termin für eine Erst- bzw. Zweitimpfung. Hat die Aufhebung der Priorisierung Konsequenzen für mich?

Nein. Impftermine, die im Rahmen der Priorisierung bereits vereinbart worden sind, bleiben von der Aufhebung der Impfpriorisierung unberührt. Das gilt für Termine zur Erst- und zur Zweitimpfung.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 05.07.2021)

Gibt es eine Impfempfehlung für Kinder gegen COVID-19?

Die Europäische Kommission hat am 31. Mai 2021 auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA den Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer für Personen ab 12 Jahren zugelassen. Dies ist auch in der Begründung der Coronavirus-Impfverordnung vom 1. Juni 2021 festgehalten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) legte auf Grundlage der ergänzten Zulassung am 10. Juni 2021 die 6. Aktualisierung ihrer COVID-19-Impfempfehlung vor: Darin empfiehlt sie die COVID-19-Impfung für Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen. Zusätzlich wird die Impfung empfohlen für Kinder und Jugendliche, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hoher Gefährdung für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht auf einen nicht ausreichenden Schutz nach Impfung besteht. Zudem sieht die STIKO-Empfehlung eine berufliche Indikation aufgrund eines arbeitsbedingt erhöhten Expositionsrisikos entsprechend der beruflichen Impfindikationsgruppen im Stufenplan der STIKO. Der Einsatz von Comirnaty bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren ohne Vorerkrankungen wird derzeit nicht allgemein empfohlen; sieht ist aber gemäß der STIKO-Empfehlung nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen bzw. des Sorgeberechtigen möglich.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 05.07.2021)

Fragen zum Zugang der Impfung:

Was kostet die Impfung?

Die Impfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Abrufdatum: 17.02.2021)

Wo ist die Impfung möglich?

Eine Impfung ist im Impfzentrum am Wohnort oder hilfsweise am Ort des gewöhnlichen Aufenthalts möglich. Seit 01. April impfen auch die niedergelassenen Hausärzte in Bayern.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Abrufdatum: 14.04.2021)

Wer wird in Arztpraxen geimpft und wie kommt man an einen Impftermin?

Die Terminvergabe, beispielsweise per Telefon oder digitaler Terminbuchungsmöglichkeit, regeln die Praxen selbst. Die Ärztinnen und Ärzte können ihre Patientinnen und Patienten gezielt ansprechen, sodass die vorgegebene Priorisierung eingehalten werden kann.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 14.04.2021)

Welches Impfzentrum ist für mich zuständig?

Für eine Impfung müssen sich Bürgerinnen und Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz oder am Ort ihres ständigen Aufenthalts wenden. Das gilt auch dann, wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser erreichbar ist.

Im Landkreis Donau-Ries wurden folgende zwei Impfzentren eingerichtet:

Impfzentrum Donauwörth                         Impfzentrum Nördlingen

Josef-Gänsler-Straße 8                                Nürnberger Str. 17

86609 Donauwörth                                       86720 Nördlingen

Sind die Impfzentren barrierefrei erreichbar?

Ja, beide Impfzentren sind barrierefrei erreichbar.

Wie bekomme ich einen Termin für die Impfung?

Für die Vereinbarung eines Impftermins gibt es aktuell drei Wege:

  • Online:

Unter www.impfzentren.bayern können sich Bürgerinnen und Bürger für einen Impftermin in den regionalen Impfzentren oder durch die mobilen Impfteams online registrieren. Das Online-Registrierungssystem besteht aus zwei Stufen:

  1. Anmeldung über das Online-Registrierungssystem unter Angabe verschiedener Daten, die für die Priorisierung notwendig sind (z.B. Alter, Berufsgruppe).
  2. Erhalt einer Termineinladung, die durch das zuständige Impfzentrum per SMS oder E-Mail an die registrierte Person versendet wird. Dabei orientiert sich die Vergabe der Impftermine an der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe.

Bitte beachten: Sie müssen sich nur einmal registrieren und werden automatisch kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist nicht erforderlich.

Quelle: Bayerisches Impfzentrum (Abrufdatum: 17.02.2021)

  • Telefonisch:

Registrierung über die im Landkreis zuständigen Impfzentren:

Impfzentrum Donauwörth                          Impfzentrum Nördlingen

Josef-Gänsler-Straße 8                                 Nürnberger Str. 17

86609 Donauwörth                                       86720 Nördlingen

Tel.: 0906 / 126 789 30                                Tel.: 09081 218 1712

Bitte beachten: Es wird lediglich eine Registrierung und keine Terminvergabe vorgenommen. Sobald eine Terminauswahl möglich ist, werden Sie durch das zuständige Impfzentrum kontaktiert.

Quelle: Landratsamt Donau-Ries (Abrufdatum: 17.02.2021)

 

  • Telefonisch:

Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116117 werden Sie mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum verbunden. Die Bundes-Hotline ist von 08:00 bis 22:00 Uhr an sieben Tagen in der Woche zu erreichen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Abrufdatum: 17.02.2021)

 

Wie wird mir der Termin mitgeteilt, wenn ich anrufe oder mich online anmelde?
  • Telefonische Anmeldung: Den Impfberechtigten wird ihr Termin telefonisch seitens

des zuständigen Impfzentrums mitgeteilt.

  • Online-Anmeldung: Den Impfberechtigten wird der Termin per E-Mail oder

SMS zugewiesen. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist nicht erforderlich.

Kann ich mich auch ohne Termin impfen lassen?

Nein, eine Impfung ist nur mit Termin möglich.

Ist vor der Impfung ein Coronatest notwendig?

Nein, das ist nicht notwendig, solange Sie keine Symptome aufweisen. Die Verträglichkeit der Impfung wird durch eine unbemerkte Coronavirus-Infektion zu der Zeit der Impfung nicht negativ beeinflusst.
Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Abrufdatum: 19.02.2021)

Kann ich mich impfen lassen, wenn ich bereits positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Es ist davon auszugehen, dass Personen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion oder COVID-19 genesen sind zumindest vorübergehend über einen gewissen Schutz vor einer Erkrankung verfügen. Aufgrund dieser anzunehmenden Immunität nach durchgemachter Infektion, zur Vermeidung überschießender Nebenwirkungen und in Anbetracht des bestehenden Impfstoffmangels sollten ehemals an COVID-19 erkrankte Personen nach Ansicht der STIKO unter Berücksichtigung der Priorisierung im Regelfall etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Abrufdatum: 19.02.2021)



Fragen zur Durchführung der Impfung:

Warum muss ich nach dem Impfen noch 15 Minuten zur Beobachtung bleiben?

Dr. Martin Terhardt, Impfarzt in einem Berliner Impfzentrum und STIKO-Mitglied, erklärt, warum man nach dem Impfen noch 15 Minuten zur Beobachtung bleiben muss.

Auf dem Youtube-Channel der Bundesregierung finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Wie oft muss ich mich impfen lassen?

Für eine vollständige Immunisierung sind mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech und Moderna und dem Vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca zwei Impfstoffdosen notwendig. Eine zweite Impfstoffdosis muss - je nach Hersteller - in einem bestimmten Abstand zur Vervollständigung der Impfserie verabreicht werden.

Die STIKO empfiehlt einen Impfabstand von:

  • 6 Wochen für mRNA-Impfstoffe (BioNTech, Moderna)
  • 12 Wochen für den Vektor-basierten Impfstoff (AstraZeneca)

Sollte der empfohlene maximale Abstand zwischen der 1. und 2. Impfstoffdosis überschritten worden sein, kann die Impfserie dennoch fortgesetzt werden und muss nicht neu begonnen werden. Eine begonnene Impfserie wird in der Regel mit dem gleichen Produkt abgeschlossen. Eine Ausnahme bildet die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca bei Personen <60 Jahre.

Für den Vektor-basierten COVID-19-Impfstoff Janssen von Janssen-Cilag International ist bisher nur eine Dosis zur vollständigen Immunisierung erforderlich.

Quelle: Robert Koch Institut (Abrufdatum: 05.07.2021)

Wie läuft die Impfung ab?

Diese 5 Schritte durchlaufen Sie im Impfzentrum:

  1. Registrierung:               

Hier wird Ihre Impfberechtigung anhand des Personalausweises und/oder der Arbeitgeber-bescheinigung und/oder eines ärztlichen Zeugnisses geprüft.

 

  1. Warten:

Nach der Registrierung kommen Sie für kurze Zeit in einen separaten Wartebereich. Hier haben Sie die Möglichkeiten sich über die bevorstehende Impfung zu informieren.

       

  1. Aufklärungsgespräch:

Es folgt nun ein ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen. Hier können Sie persönliche Fragen zur Impfung stellen. Im Anschluss an das Gespräch sind je ein Aufklärungsmerkblatt und ein Einwilligungsbogen zu unterschreiben.

 

  1. Impfung:

Ärmel hoch, es ist so weit: Sie werden geimpft. Geschultes Fachpersonal führt die Corona-Schutzimpfung durch. Zur Dokumentation der Impfung wird der Impfstoff mit Chargennummer in Ihren Impfpass eingetragen. Sollten Sie keinen Impfpass haben, erhalten Sie eine Ersatzbestätigung.

 

  1. Nachbeobachtung:

Nach der Impfung bleiben Sie zur Sicherheit noch in einem separaten Wartebereich und werden medizinisch beobachtet.

 

  1. Check-out und Termin für die zweite Impfung

Bitte beachten Sie, dass Sie eine zweite Impfung benötigen und den vollen Impfschutz erst zwei bis drei Wochen nach der zweiten Impfung erreichen. Bitte bringen Sie zu diesem Termin in jedem Fall Ihren Impfausweis oder die Ersatzbestätigung wieder mit.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 17.02.2021)

Wird mir der Impfstoff mit -70°C in den Körper gespritzt?

Nein. Der Impfstoff wird zwar bei circa -70°C aufbewahrt, kurz vor der Impfung wird er aber aufgetaut und in Kochsalzlösung, die bei normaler Kühlschrank- oder Raumtemperatur gelagert wird, aufgenommen.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 17.02.2021)

Welche Unterlagen brauche ich für die Impfung?

Bitte halten Sie zur Überprüfung Ihrer Impfberechtigung folgende Dokumente bereit:

  • Personalausweis
  • Arbeitgeberbescheinigung zur Feststellung Ihrer Berufsgruppe
  • Ärztliches Zeugnis

Da die Schutzimpfung im Impfausweis dokumentiert wird, sollten Sie Ihren Impfausweis/Impfpass zur Impfung mitbringen. Falls Sie keinen Impfpass haben, wird die Schutzimpfung in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Vor der Impfung erfolgt ein ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen. Im Anschluss an das Gespräch sind je ein Aufklärungsmerkblatt und ein Einwilligungsbogen zu unterschreiben. Beide Dokumente können Sie bereits vorab ausdrucken und ausfüllen:

Was muss ich sonst mitbringen?

Bitte tragen Sie bei Betreten des Impfzentrums eine FFP2-Maske.

Denken Sie bitte außerdem, falls notwendig, an Ihre Lesebrille und Ihr Hörgerät.

Wie viel Zeit muss ich für die Impfung einplanen?

Planen Sie für die verschiedenen Schritte (Information, Aufklärung, Impfung, Nachbeobachtung) ca. eine Stunde ein.

Darf eine Begleitperson mit zum Impftermin?

Sollten Sie vor Ort Unterstützung benötigen, können Sie mit einer Begleitperson zum Impfzentrum kommen.

Kann ich zwischen den unterschiedlichen Impfstoffen wählen?

Nein, es besteht keine freie Wahl.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 17.02.2021)

Wie wird die Impfung dokumentiert?

Die Schutzimpfung wird im Impfausweis oder, falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, in einer Impfbescheinigung dokumentiert.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Abrufdatum: 17.02.2021)

Welche Daten werden im Rahmen der Impfung erhoben bzw. gespeichert?

Datenschutz und Datensicherheit sind bei einer Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten von großer Bedeutung. Personenbezogene Daten werden daher nur im notwendigen Umfang verarbeitet. Zudem werden umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, um jederzeit sicherzustellen, dass die europäischen und nationalen Vorschriften über den Datenschutz auch von etwaigen externen Dienstleistern beachtet werden.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (Abrufdatum: 18.02.2021)

Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung:

Können verschiedene Impfstoffe kombiniert werden?

Professor Leif Erik Sander, Infektiologe an der Charité Berlin, erläutert, warum es unproblematisch und sicher ist, nach der ersten Impfung mit Astrazeneca bei der zweiten Impfung einen mRNA-Impfstoff zu erhalten. Dies könne sogar Vorteile haben, sagt Sander.

Auf dem Youtube-Channel der Bundesregierung finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Wie sicher und wirksam sind Vektorimpfstoffe (Johnson&Johnson, AstraZeneca)?

Vektor-basierte Impfstoffe sind in Deutschland und in der EU schon länger im Einsatz. Infektiologin Prof. Marylyn Addo vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf erklärt, warum sie sicher, gut verträglich und sehr wirksam sind.

Auf dem Youtube-Channel der Bundesregierung finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Was versteht man bei Corona-Impfstoffen unter „Wirksamkeit“?

Alle in der EU zugelassenen Impfstoffe können die Bürgerinnen und Bürger vor einer schweren Erkrankung oder einer Krankenhausbehandlung schützen. Doch was versteht man unter Wirksamkeit bei Impfstoffen eigentlich genau? Das erklärt Professorin Sandra Ciesek, Virologin am Universitätsklinikum Frankfurt.

Hier www.bundesregierung.de finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Gibt es ein Risiko von Langzeitfolgen?

Immunologe Professor Carsten Watzl von der Technischen Universität Dortmund erklärt, was man bei Impfungen unter Langzeitfolgen versteht. Er sagt: Für die meisten Geimpften ist die Impfung viel sicherer, als sich dem Risiko einer Coronavirus-Infektion auszusetzen.

Hier www.bundesregierung.de finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Mit welchen Impfreaktionen muss ich rechnen?

Reaktionen nach einer Impfung zeigen, dass das Immunsystem arbeitet, erklärt Virologe Hartmut Hengel, Professor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Impfreaktionen treten direkt nach der Impfung ein, sind vorübergehend und harmlos.

Hier www.bundesregierung.de finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Wirkt sich die Impfung auf die Fruchtbarkeit von Frauen aus?

Frauenärztin nd STIKO-Mitglied Dr. Marianne Röbl-Mathieu erklärt, warum sich die Impfungen gegen Covid-19 nicht auf die Fruchtbarkeit von Frauen auswirken.

Hier www.bundesregierung.de finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Können die neuen mRNA-Impfstoffe unser Erbgut verändern?

Professor Lars Dölken von der Uni Würzburg erklärt, warum die neuen mRNA-Impfstoffe wie Moderna und BioNTech nicht ins menschliche Erbgut vordringen können – und wie uns unser eigenes System gegen fremde DNA schützt.

Hier www.bundesregierung.de finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Wurden die neuen Impfstoffe ausreichend getestet?

Der Infektiologe Professor Leif Erik Sander von der Charité Berlin erläutert, wie die Corona-Impfstoffe vor ihrer Zulassung getestet worden sind und wer sie dauerhaft überwacht.

Hier www.bundesregierung.de finden Sie das Video der Reihe #Impfwissen der Deutschen Bundesregierung

Quelle: Die Bundesregierung

Wie sicher sind die neuen Impfstoffe?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.

Auch wenn die Impfstoffentwicklung dieses Mal deutlich schneller gelingt als bisher, geht damit kein Herabsenken der Standards für die Zulassung einher. Die Beschleunigung der Impfstoffentwicklung ist zum einen damit zu erklären, dass für sie viel Geld investiert wird und damit Studien ohne Zeitverzögerung im großen Stil durchgeführt werden können. Zum anderen überwachen und prüfen die Zulassungsbehörden die Impfstoffentwicklung so schnell es geht. Durch diese Priorisierung können die forschenden Firmen und Labore Zeit sparen und schneller von einer Prüfphase in die nächste gehen.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (Abrufdatum: 18.02.2021)

Welche Corona-Impfstofftypen gibt es und wie wirken diese?

Ziel jeder Impfung ist, dass der Körper eine passende Immunantwort gegen das Virus entwickelt. So kann er eindringende Viren erkennen und bekämpfen. Damit der Körper das Virus abwehren kann, muss er ´jedoch zunächst lernen, wie das Virus aussieht.

Ein Baustein des Corona-Virus sind die sog. Spike-Proteine. An diesen Spike-Proteinen kann das Immunsystem das Corona-Virus besonders gut erkennen. Die Corona-Impfstoffe müssen dem Körper also zeigen, wie die Spike-Proteine aufgebaut sind. Nur so kann das Immunsystem einen entsprechenden Schutz entwickeln.

Dies kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:

  • In mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ (mRNA) für das Spike-Protein enthalten. Mit dem „Bauplan“ können nur Spike-Proteine, nicht das gesamte Virus, hergestellt werden. Die Spike-Proteine sind für den menschlichen Körper nicht gefährlich. Nach der Impfung werden die Spike-Proteine in der menschlichen Zelle hergestellt. Da der Körper die Spike-Proteine noch nicht kennt, werden diese als Fremdkörper wahrgenommen. Es kommt zu einer Immunantwort, spezifische Abwehrzellen werden aktiviert. Da sich der Körper das Aussehen der Spike-Proteine gemerkt hat, kann er das Virus nun auch im Falle einer echten Corona-Infektion erkennen und bekämpfen.
  • Beim Vektorimpfstoff wird ein Virus als Transportmittel eingesetzt. Dieser wird Vektor genannt und ist für den Menschen harmlos. Im Gegensatz zum mRNA-Impfstoff wird beim Vektorimpfstoff die DNA (Original des Bauplans) der Spike-Proteine und nicht die mRNA (Kopie) genutzt. Nach der Impfung werden die Spike-Proteine hergestellt, woraufhin der Körper auch hier eine Immunantwort bildet.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 18.02.2021), Robert Koch Institut (18.02.2021)

In Anlehnung an Ella Böhm, zdf heute (18.02.2021)

Können mRNA-Impfstoffe in das Erbgut eines Menschen eingreifen?

Es besteht kein erkennbares Risiko einer Integration von mRNA in das menschliche Erbgut. Beim Menschen befindet sich das Erbgut in Form von DNA im Zellkern. Eine Integration von RNA in DNA ist u.a. aufgrund der unterschiedlichen chemischen Struktur nicht möglich. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die von den Körperzellen nach der Impfung aufgenommen mRNA in DNA umgeschrieben wird.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 18.02.2021)

Wo finde ich gute Informationen zur Corona-Schutzimpfung?

Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet unter www.zusammengegencorona.de zahlreiche Fragen zu Impfstoff-Typen, zur Verteilung der Corona-Impfung und weiteren Themen.

Das Bayerische Staatsministerium informiert unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung ebenso zum Thema Corona-Schutzimpfung.

Auch das Robert Koch-Institut beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema COVID-19 und Impfen (www.rki.de).

Das Paul-Ehrlich-Institut ist in Deutschland unter anderem für die Zulassung von Impfstoff-Studien verantwortlich. Das Institut hat unter www.pei.de Informationen zur Entwicklung und Zulassung eines Impfstoffs aufbereitet.

Wie lange hält die Wirkung an und ist eine Auffrischung notwendig?

Aktuell ist noch nicht bekannt, wie lange der Impfschutz hält und ob bzw. wann eine Auffrischung notwendig ist.

Quelle: Robert Koch Institut (Abrufdatum: 18.02.2021)

Können Frauen mit Kinderwunsch sich gegen Covid-19 impfen lassen?

Ja, auch Frauen mit Kinderwunsch können sich gegen COVID-19 impfen lassen. Die verfügbaren COVID-19 Impfstoffe wurden an Erwachsenen – auch Frauen mit Kinderwunsch – getestet und für sicher und wirksam befunden.

Quelle: Robert Koch Institut (Abrufdatum: 17.02.2021)

Warum ist der Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Personen ab 60 Jahren empfohlen?

Seit dem 01.04.21 empfiehlt die STIKO die Impfung mit dem Impfstoff Vaxzevria der Firma AstraZeneca nur noch Personen im Alter von ≥60 Jahre. Der Grund für diese Altersbeschränkung liegt in den seltenen Fällen von Thrombosen in Kombination mit Thrombopenien, die nach der Impfung bei wenigen Geimpften aufgetreten sind. Diese schweren, teilweise tödlich verlaufenden Nebenwirkungen wurden überwiegend bei Frauen im Alter ≤55 Jahren beobachtet. Es waren aber auch Männer und Ältere betroffen. Die STIKO schränkt ihre Empfehlung deshalb nach einer Risiko-Nutzen-Abwägung für beide Geschlechter ein. In der Altersgruppe der ≥60-jährigen nimmt das Risiko einer schweren bzw. tödlichen COVID-19-Erkrankung zu, sodass die Nutzen-Risiko-Abwägung hier eindeutig zu Gunsten der Impfung ausfällt. Die STIKO empfiehlt Personen ≥60 Jahre daher weiterhin die Impfung mit der COVID-19 Vaccine AstraZeneca. In der älteren Altersgruppe wird der Impfstoff im Allgemeinen besser vertragen und führt zu weniger häufigen und weniger schweren Impfreaktionen.

Quelle: Robert Koch Institut (Abrufdatum: 14.04.2021)

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Impfreaktionen sind nicht gleich Nebenwirkungen. Auf Grund von klinischen Studien vor der Zulassung, die eine gute Verträglichkeit des Impfstoffes gezeigt haben, ist die Häufigkeit von Nebenwirkungen niedrig. Es kann allerdings, wie nach jeder Impfung, zu Impfreaktionen kommen. Impfreaktionen sind eigentlich ein gutes Zeichen dafür, dass Ihr Körper den Impfstoff aufnimmt und Antikörper entwickelt. Impfreaktionen können beispielsweise stärkere Kopfschmerzen, Glieder- und Gelenkschmerzen, lokale Einstichschmerzen am Arm, Müdigkeit oder grippeähnliche Symptome umfassen.

Nebenwirkungen können beim Hausarzt, in der Apotheke oder beim Paul-Ehrlich-Institut (www.nebenwirkungen.bund.de) gemeldet werden.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (Abrufdatum: 18.02.2021)

Müssen nach einer Impfung trotzdem Hygieneregeln und weitere Maßnahmen zum Infektionsschutz eingehalten werden?

Die neuen Impfstoffe gegen COVID-19 versprechen einen guten individuellen Schutz vor einer Erkrankung. Trotzdem sollten auch Personen, die geimpft sind, bis auf Weiteres Maske tragen, sich an die Hygiene- und Abstandsregeln halten und die Quarantänepflichten bei Kontakt mit Erkrankten oder als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet beachten. Denn auch wer geimpft ist, könnte noch zur Übertragung des Coronavirus beitragen.

Quelle: Robert Koch Institut (Abrufdatum: 17.02.2021)

Kann es trotz der Schutzimpfung zu einer Covid-19 Erkrankung kommen?

Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten die COVID-19-Impfstoffe eine gute Wirksamkeit. Es kann jedoch auch trotz COVID-19-Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen, da die Impfung keinen 100%igen Schutz bietet.

Quelle: Robert Koch Institut (Abrufdatum: 17.02.2021)

Wo finde ich Informationen in Leichter Sprache?

Informationen in Leichter Sprache erhalten Sie unter:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Robert Koch Institut (RKI)

Unter RKI - Leichte Sprache - Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache können Sie außerdem wichtige Dokumente in Leichter Sprache (z.B. Aufklärungsmerkblatt, Anamnese-Fragebogen) herunterladen.

Wo finde ich Informationen in Gebärdensprache?

Der Bund hat einen Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte per Fax und E-Mail sowie ein Gebärdentelefon (Videotelefonie) eingerichtet:

Unter www.stmgp.bayern.de/gebaerdensprache/ finden Sie Videos in Deutscher Gebärdensprache zur Coronavirus-Schutzimpfung.